WILLKOMMEN

auf den Seiten des Heimat- und Kulturvereins Gönnheim e.V. Unser Verein wurde im Jahr 1979 gegründet mit dem Ziel, den im zweiten Weltkrieg zerstörten Kirchturm unserer  Dorfkirche wieder mit dem original "Zwiebeldach" auszustatten und aufzubauen. Dies ist uns dank der Mithilfe der Gönnheimer Bürger und Freunde des Vereins, die uns mit Spenden, Rat und Tat  unterstützt haben, in kurzer Zeit gelungen.

BRAUCHTUMSPFLEGE

Wir lassen alte Bräuche wieder aufleben wie z. B. das "Stabausfest", bei dem wir jedes Jahr gemeinsam mit den Schul- und Kindergartenkindern aus Friedelsheim und Gönnheim den Winter verbrennen. Lichtmess am 2. Februar ist mittlerweile eine unserer bestbesuchten Veranstaltungen, die wir jedes Jahr organisieren.

WEIN- UND KULTURTAGE

Der Heimat- und Kulturverein engagiert sich bei den alljährlich stattfindenden Wein- und Kulturtagen in Gönnheim. Diese finden jeweils am ersten Juliwochenende statt.

FREILICHTMUSEUM

Besuchen Sie unser kleines aber sehr anschauliches Freilichtmuseum hinter der evangelischen Kirche. Das "Römergärtchen", Teil unseres Freilichtmuseums, wurde von uns mit Kräutern und Pflanzen ausgestattet, die der damaligen Zeit  entsprachen. Ein idealer Ort für eine kurze Rast und Entspannung.

KIRCHTURMBELEUCHTUNG

Seit 2011 erstrahlt er wieder weithin sichtbar, der Kirchturm der evangelischen Kirche Gönnheim, dank der vielen Spenden, die uns zur Verfügung standen.

HEIMATBLÄTTER

Mittlerweile sind auch schon 6 Bände unserer Gönnheimer Heimatblätter erschienen, die Sie über den Heimat- und  Kulturverein beziehen können. Wir führen hiermit die Gönnheimer Dorfchronik weiter. Ein neuer Band 7 ist in Arbeit und wird demnächst erscheinen.
MITGLIED WERDEN

WILLKOMMEN

GEGRÜNDET 1979

ICH MÖCHTE GERNE MITGLIED IM HEIMAT- UND KULTURVEREIN GÖNNHEIM WERDEN
DIE VEREINSGRÜNDUNG DIE VEREINSGRÜNDUNG 1 2 3 4 5 6
Wenn Sie jetzt neugierig auf uns geworden sind, dann laden wir Sie jetzt ein zu einem virtuellen Rundgang durch unser Vereinsgeschehen.   Wir wünschen Ihnen dabei viel Spaß.
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Am 18.04.1979 kamen folgende Gönnheimer Bürger zusammen, um den Verein „Förderung heimatverbundener Kultur in der Gemeinde Gönnheim“ zu  gründen. Teilnehmer an der Gründungsversammlung waren  damals: Reinhart Adolf, Früh Erich, Kolleth Nikolaus, Speck  Friedhelm, Meinhardt Karl, Hanewald Wolfgang, Nann  Josef, Woelk Hans Peter, Eymann Rudi, Blaul Gerd,  Berger Hans, Schreiber Kurt, Seifried Emil, Dr. Blaul  Manfred, Bergel Friederike, Müller Frieda, Messing  Herbert, Kuß Helga, Blaul Robert, Best Anna, Künzel Mechthild, Weil Käthe, Santen Herta, Hanewald  Renate, Reiß Willi, Wennagel Kurt, Meinhardt Hans, Dr.  Ohnsorge Ulrich, Knauff Volker. Im Gründungsjahr traten dann noch folgende Bürger dem Verein bei: Blaul Emma, Blaul Ernst, Blaul Helmut, Blaul Herta, Bletzer Otto, Bohnenstiel Friederike, Coblenz Marie, Effler Otto,  Eggebrecht Rolf, Engel Werner, Fastnacht Mathias, Früh Luise, Gutermann Amanda, Kaufmann Edwin, Heim Karl,  Huber Herbert, Kiefer Else, Knauff Emilie, Lötschert Klaus, Meinhardt Hannelore, Müller Karl, Neumann Elisabeth, Ries  Peter, Schürch Fritz, Vogel August, Kuhrmeier Harry. Adolf Reinhart wurde der 1. Vorsitzende, Dr. Manfred Blaul - 2. Vorsitzender, Erich Früh -  Kassenwart, Hans Peter  Woelk - Schriftführer. Beisitzer waren: Mechthild Künzel, Käthe Weil, Renate Hanewald, Hans Berger, Emil Seifried. Gerd Blaul und  Friedhelm Speck wurden zu Rechnungsprüfern gewählt. In der Zwischenzeit hat sich einiges getan. Der Verein hat heute ca. 140 Mitglieder (Stand: 2017). Der Vereinsvorstand setzt sich heute wie folgt zusammen: 1. Vorsitzender   Rolf Deckert    2. Vorsitzender   Helmut Orth     Kassenwart    Burkhard Laudenbach     Schriftführer    Sven Hafner     Kassenprüfer    Gerd Blaul und Ellen Swillus     Beisitzer    Gisela Eckardt, Helmut Meinhardt, Utta Gemlich, Frieder Willig, Walter Meinhardt   Ehrenvorsitzende    Hannelore Meinhardt      
GÖNNHEIMER HEIMATBLÄTTER
FREILICHTMUSEUM
HEREINSPAZIERT IN UNSER FREILICHTMUSEUM
DIE RÖMER IN GÖNNHEIM
ICH WILL MEHR ÜBER DIE GÖNNHEIMER RÖMER WISSEN
Wir schreiben das Jahr 360 nach Christus: Die Römer bevölkern seit nunmehr ca. 400 Jahren die linksseitige Rheinseite. Eine Spätblüte römischer Kultur in unserem Gebiet  ermöglichte es den damaligen Bewohnern höhergestellte Personen in Steinsarkophagen zu bestatten, die sie in dem kleinen  Freilichtmuseum hinter der Kirche besichtigen können.
GÖNNHEIMER HEIMATBLÄTTER
GÖNNHEIMER HEIMATBLÄTTER
GÖNNHEIMER HEIMATBLÄTTER
GÖNNHEIMER HEIMATBLÄTTER
GÖNNHEIMER HEIMATBLÄTTER
GÖNNHEIMER HEIMATBLÄTTER
DIE RÖMER IN GÖNNHEIM
Wir schreiben das Jahr 360 nach Christus: Die Römer bevölkern seit nunmehr ca. 400 Jahren die linksseitige Rheinseite. Eine Spätblüte römischer Kultur in unserem Gebiet  ermöglichte es den damaligen Bewohnern bis zum großen Hunnensturm Anfang des 5.Jahrhunderts n.Chr., höhergestellte Personen in den  Steinsarkophagen zu bestatten, die sie in dem kleinen  Freilichtmuseum hinter der Kirche besichtigen können zusammen  mit einer Abbildung der hervorragend erhaltenen Grabfunde, die  wegen ihres außerordentlichen Wertes im archäologischen  Schaufenster in Speyer aufbewahrt werden. Die Römer waren ca. 60 v.Chr. unter Gajus Julius Cäsar im Zuge des  Gallischen Krieges bis an den Rhein vorgedrungen und versuchten  fortan, die Grenze gegen die unruhigen Germanenstämme durch  Militäraktionen weiter nach Osten zu verschieben. Diese  Expansionsbestrebungen wurden allerdings 9 n.Chr. jäh gestoppt,  als die Römer in der Varusschlacht im Teutoburger Wald eine  vernichtende Niederlage erlitten. Die Römer verhielten sich fortan  defensiv und richteten mit dem Limes eine 550 km lange  Grenzbefestigung gegen Osten ein, die gegen 100 n.Chr. vollendet  wurde. In dieser Zeit dürfte die erste römische Ansiedlung in  Gönnheim gegründet worden sein. Einen Aufschwung nahm die Ansiedlung in den Zeiten nach 250  n.Chr., als der Limes von den Alemannen überrannt wurde und der  Rhein nunmehr die römische Ostgrenze bildete. Das Gönnheimer  Landgut stellte zusammen mit den anderen Landgütern der  Vorderpfalz die Grundversorgung der 7 am Rhein verteilten  römischen Legionen (ca. 35000 Mann) sicher. Zwischen 350 und 360 n.Chr. brachen die Alemannen über den  oberen Rhein und drangen plündernd und zerstörend nach Gallien  vor, konnten von den Römern jedoch mit viel Mühe bei Straßburg  besiegt und über den Rhein zurückgedrängt werden. In dieser Zeit muss eine Neugründung der Gönnheimer Villa Rustica  erfolgt sein, denn die Funde stammen ausschließlich aus der Zeit  nach 360 n.Chr. vielfach sogar eher aus dem frühen 5. Jahrhundert  n.Chr. Dies ist besonders bemerkenswert, da man bisher davon  ausgegangen war, dass in dieser Gegend mit den Kriegen der  Magnentiuszeit um 350 n.Chr. ein starker Niedergang der römischen  Kultur, speziell auf dem flachen Land, einsetzte. Dem widersprechen nun die Gönnheimer Grabfunde: Bei Baggerarbeiten zur Erschließung eines Neubaugebietes wurde im  Jahre 2001 ein Gräberfeld entdeckt, das zu einem in der Nähe  gelegenen römischen Landgut gehört haben musste. Unter Leitung von Herrn Prof. Dr. Bernhard von der Generaldirektion  Kulturelles Erbe, Direktion Archäologie Speyer begannen die  Grabungsarbeiten im Mai 2001. Alle Gräber enthielten teils sehr  reichhaltige Grabbeigaben, darunter mehr als 20 Glasgefäße, die  vom Wohlstand der hiesigen Bevölkerung zeugen. Neben den  Gläsern, die aus spätantiken Glashütten stammen, fanden sich  Tongefäße aus Argonnensigilata (Nordfrankreich), sowie einfachere  Keramik aus dem Neuwieder Becken (Mayen). Besonders die Funde  aus den Steinsarkophagen befinden sich in einem vorzüglichen  Erhaltungszustand, während gerade die Gläser aus den einfachen  Erdgräben infolge Erddrucks vielfach gebrochen waren und nun  aufwendig restauriert werden müssen. Die Steinsarkophage selbst stammen offenbar aus einem Steinbruch  an der Haardt. Von dort mussten die jeweils ca. 1,5 Tonnen schweren  Stücke mit Fuhrwerken an den Bestattungsplatz gebracht werden,  wo sie mittels Flaschenzügen senkrecht in die Grube gelassen  wurden.  2007 wurden weitere 3 Steinsarkophage freigelegt, die von März bis  September unter Aufsicht des Grabungsleiters, Helmut Stickl  fachmännisch ausgeräumt wurden. Dabei wurden teils komplett  erhaltene, teils zerbrochene Glas-, Keramik- und Schmuck-Exponate  gefunden, die im Archäologischen Schaufenster in der Gilgenstraße in  Speyer vom Restaurator der Archäologie Speyer, Herrn Schulte,  aufwendig restauriert wurden und jeden Dienstag und Donnerstag  zwischen 10:00 und 16:00 Uhr besichtigt werden können. Das Ende dieser römischen Spätblüte im vorderpfälzischen Gebiet  kam, als in der Folge des Hunnensturms aus dem Osten die große  Völkerwanderung einsetzte (um 400 n.Chr.). Um das römische  Kernland - Italien - zu schützen, wurden die Legionen vom Rhein  abgezogen. Die nun schutzlose Rheingrenze wurde eine leichte Beute  der nachdrängenden Germanen. Die neuen Herren brachten ihre eigenen Gesetze und Riten mit und  beendeten die Römerherrschaft in Mitteleuropa und damit auch in  Gönnheim. Diesen Artikel können Sie sich auch als .pdf Dokument auf unserer  Internetseite herunterladen. Dafür einfach den folgenden Link anklicken:
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